Erweiterung der Einfahrt, der Küche und des Schildes 1913

Überformung Einfahrtshaus 1913

(mit Gelb markiert)

 

Eine letzte grosse Erweiterung fällt in das Jahr 1913 und umfasst die nördliche Traufseite. Der Ansatz des Querfirsts über Gewölbekeller und Einfahrt wurde möglicherweise auf die Höhe des Längsfirstes gesetzt, um die nötige Dachneigung für die westliche und östliche Erweiterung zu erhalten.

 

Im Erdgeschoss wurde auf der Westseite ein Anbau mit Schweinestall angefügt, auf der Ostseite ein ebenerdiger Keller- / Wirtschaftsraum. Der Raum über diesen Annexbauten, links und rechts der Einfahrt, diente als zusätzlicher Stauraum für Stroh, Brennholz und Gerät-schaften.

 

Später wurde, wahrscheinlich in Zusammenhang mit dem Einbau einer betonierten Zisterne, mit einer Bruchstein-mauer die nord-östliche traufseitige Mauer mit dem neuen Keller verbunden. Dies ermöglichte, die Küche nach Norden hin zu vergrössern, indem die nordseitige Ständerwand beseitigt wurde. In der Flucht der neuen traufseitigen Mauer wurde nordwestlich ein Abschluss zwischen neuem Schweinestall und westlicher Schildmauer aufgemauert, so dass ein langer flurartiger Raum entstand, der auch etwa als Umgang bezeichnet wird.

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